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„Wenn einer eine Reise tut, so kann er was erleben!“ Dass dies für Roger Winter von Roger Tours Motto
und Verpflichtung zugleich ist, können mittlerweile viele zufriedene und treue Taucher bestätigen. In ein „Rundum-Sorglos-Paket“ werden beste Tauchplätze und
guter Service auf gepflegten, komfortabel ausgestatteten Safaribooten geschnürt. Bei der dieses Jahr bereits zum zweiten mal stattfindenden PREMIERE setzt Roger noch
eins drauf: Hier werden von 5 Safaribooten die erlesensten Tauchspots des Roten Meeres angefahren.
Aber das allein ist noch nicht alles! Auf der PREMIERE
05 ist es Tauchern wie bereits auf der PREMIERE 04 möglich, mit Herstellern von Tauchequipment in direkten Kontakt zu treten, deren mitgeführte Produkte in Augenschein
zu nehmen und bei den täglichen Tauchgängen gleich selbst zu testen. Wo gibt es schon die Gelegenheit, dies in dieser Bandbreite und dazu noch mit fantastischer
Kulisse zu erleben? Kaum in Hurghada gelandet empfängt uns Roger Winter mit dem gesamten Team, großem Hurra und flotten ägyptischen Klängen. Eine eigens für diesen
Abend bestellte Folklore-Gruppe sorgt für den fröhlichen Empfang der Teilnehmer. Es wird sich in die Arme gefallen, denn viele Taucher kennt er bereits von anderen
Safaris oder aber von der PREMIERE des letzten Jahres. Sobald alle Gäste aus München, Düsseldorf und Frankfurt eintreffend gelandet sind geht es mit großem Tamtam der
Folklore-Gruppe zu den Bussen, die uns nach Port Ghaleb bringen. Da Roger Winter, was sonst für Safaris wohl eher ungewöhnlich ist, hier pro Boot je einen großen
Reisebus gebucht hat, kann so manch einer bequem noch eine Mütze Schlaf nehmen, ehe es im Hafen auf die gut ausgestatteten Tauch-Boote geht: Dort wird dann Nachts
schon eifrig gerödelt – jeder ist bereits in Erwartung des ersten Tauchgangs. Die Nacht verbringen wir noch im Hafen und sobald wir das OK der
Hafenverwaltung haben heißt es „Leinen los!“ und mit Volldampf in Richtung unseres ersten Tauchplatzes, der uns fürs erste Eintauchen und Überprüfen des
Equipments zum Spot Abu Dabbab 2 und 3, etwa auf der Höhe von Marsa Alam führt. Bei Sonnenschein und fantastischen Sichtverhältnissen gibt es bereits erste Begegnungen
mit Blaupunktrochen und vielen verschiedenen Korallenfischen. Das Wrack eines im vergangenen Jahr gesunkenen Safaribootes ist ein kleines Highlight dieses Tauchplatzes
und stimmt uns auf die noch folgenden Ziele ein. Weiter geht es während der ersten Pause zum nahen Elphinstone Reef, das sich markant terrassenförmig aus der
Tiefe erhebt. Hochgenuss für jeden Steilwandfreak! Hammerhai - Schulen sind hier keine Seltenheit. Kaum im Boot zurück und den alkoholfreien Cocktail genossen, der
hier nach jedem Tauchgang kredenzt wird, schreckt ein Ruf die bereits zurückgekehrten Taucher auf: „Haie, Haie !“ Flugs werden Flossen, Maske und Kamera
geschnappt und alles springt zurück ins Wasser. Drei große Longimanus - Haie umkreisen noch lange die Safariboote und schwimmen teils zur freudig-ängstlichen
Verwunderung der Taucher neugierig bis auf Tuchfühlung heran. Diesen Abend gibt es kein anderes Gesprächsthema als das „Hai-Light“ des Tages beim –
allabendlich - sehr schmackhaft zubereiteten Mahl. Der dritte Tauchgang dieses Tages ist ein Nachtauchgang, bei dem die Teilnehmer zugleich an einem kleinen Spiel
der Firma Tilly Tec teilnehmen können. Unser Guide hat ein erlesenes, aber straffes Programm. Scherzweise veralbert er uns immer wieder mit dem Spruch „Deutsche
immer schnatter, schnatter!“, was sich an Board und auch bei der Medienparty auf den Brother Islands noch als geflügeltes Wort herausstellen sollte. Überhaupt
... die Stimmung ist dank Roger und Mohammed Ali (ein Schelm, wer böses dabei denkt...) ausgesprochen locker. Ein Gag toppt den anderen. Schnell wird der Schlachtruf
unseres Bootes „3,4 ... Goooooolden Dolphin“ zum allgemeinen Erkennungszeichen auch auf den Schlauchbooten, mit denen es in oft heißem Ritt ans Riff geht. An
Bord der Schlauchboote der anderen Tauchschiffe tönt es nicht minder leise: „Have fun – Dive One!“... Weiter geht es nach Abu Kizan ans Deadalus Riff.
Hier erwartet uns ein weiteres Highlight der Safari, denn gegen Mittag gibt es eine partielle Sonnenfinsternis zu beobachten. Dank der Firma Mares, die eigens hierfür
die speziellen Brillen zur Verfügung gestellt hatte, kommen die Gäste in den Genuss dieses außergewöhnlichen Erlebnisses. Genießer zog es hierzu ganz nah ans Geschehen
auf den Leuchtturm. Die Vorführungen der teilnehmenden Firmen lassen nun auch nicht mehr auf sich warten. So es Wetter und Wind erlauben rotierten die Vertreter der
Firmen Mares, DTUAG, Waterproof, Tilly Tec, Air Repair und Seeman Sub/Oceanic täglich von Boot zu Boot und staehen Rede und Antwort bei den meist erwartungsvollen
Zuhörern. Auf unserem Boot macht Mares den Anfang. Professionell vorbereitet und gekonnt den Tauchern präsentiert gibt es Wissenswertes in Kürze zur Firmengeschichte
der Mares Head Company zu erfahren, werden die neuen Flossen Quattro Excel, vorgestellt und – man höre und staune – das neue Mares Jacket DRAGON AT MRS mit
dem neu entwickelten MRS Bleitaschensystem weltweit erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert. Auch erklärt ein äußerst anschauliches Video das Rechenmodell des
Tauchcomputers Airlab und M1 RGBM. Wer will, kann dieses Equipment gleich beim nächsten Tauchgang selbst ausprobieren und sich ein Bild über das soeben gehörte machen.
Dusan Runjajic und Michael Hiller haben zudem ein spannendes Spiel für die Safari-Teilnehmer vorbereitet: mit einer abgeklebten schwarzen Tauchmaske muss in möglichst
kurzer Zeit ein Tauchgerät zusammengebaut, die Flasche geöffnet, das Gerät angezogen und bis zum Ansprechen des Überdruckventils belüftet werden. Die Rekorde purzeln
nur so! Der nächste Stopp der Safari ist rückblickend einer der Höhepunkte dieser Reise. Die Brother Islands weit im Roten Meer etwa auf der Höhe von El Quseir
gelegen stellen leicht alle bisher angelaufenen Tauchspots in den Schatten. Hier im offenen Meer erheben sich der große und der kleine Bruder als Felsnadeln aus der
Tiefsee wie zwei wahllos ins Meer geworfene übergroße Felsbrocken. Da hier oft Wind und Strömung herrscht, werden häufig Großfische vom reichhaltigen Nahrungsangebot
angelockt. So können Taucher der PREMIERE 05 sich über Longimanus, Hammerhai-, Fuchshai- und Mantasichtungen freuen. Auch ziehen Delfine und Pilotwale an den Booten
vorbei. Die Steilwände der Brother Islands sind prächtig mit Gorgonien, Weichkorallen und Steinkorallen aller Art bewachsen. Große Napoleons und Barrakudas umschwärmen
das Riff. Für die unternehmungslustigen Taucher gibt es zwei gut erhaltene und schön bewachsene Wracks, die fast wie geparkt am Riff liegen, die „Numidia“ und
die „Aida“. Da die „Aida“ erst bei etwa 25-30m beginnt, sollte sie erfahrenen Tauchern vorbehalten sein.
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