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Nach einem Tauchurlaub auf den Malediven, im Sommer 1995, entwarf der begeisterte Taucher Stefan Wiessmeyer seine erste Kollektion “kleine Fische”. Heute
sind seine äusserst detailgetreuen Schmuckstücke, die nicht nur Taucher ansprechen, sehr beliebt. Stationen eines Schmuckstücks
Betritt man die Werkstatt des Schmuck-Designers Stefan Wiessmeyer in Krailling bei München fällt zunächst das Besteck aus feinen Polierscheiben und Werkzeugen auf, die
irgendwie in einer Zahnarztpraxis schon einmal gesehen wurden. Es klärt sich auch rasch auf, bevor Stefan Wiessmeyer detailgetreue Fischleiber, Taucher oder Muscheln
formte, war er als gelernter Zahntechniker tätig. Die Verwandtschaft der beiden Berufe, mit Hilfe feiner Werkzeuge hochpräzise Wachsmodelle anzufertigen, ist neben
seinem künstlerischen Geschick die Grundlage seiner heute sehr beliebten Kollektionen, die sich durch ihren Detailreichtum von in großer Auflage hergestellten
industriellen Schmuckstücken deutlich unterscheiden. Dazu engagiert sich Stefan Wiessmeyer aktiv für den Natur- und Umweltschutz und unterstützt das Projekt YAQU PACHA, die Gesellschaft zum Schutz wasserlebender Säugetierarten Südamerikas e.V. , dessen zweiter Vorsitzender er ist und der
er vom Verkaufserlös seiner Schmuckstücke ständig Anteile zukommen läßt.
Am Anfang einer neuen Kreation steht die Recherche nach guten Bildvorlagen, anhand
derer ein detailgetreues Modell aus Wachs geformt wird. Nicht selten müssen Unmengen von Büchern und Zeitschriften hierfür durchforscht werden, bis die geeignete
Vorlage gefunden wird. Ist das Wachsmodell fertig, wird es in eine Gussform eingebettet und in den Gussofen eingebracht. Das in der Form eingebettete Wachs verbrennt,
es entsteht an dessen Stelle ein Hohlraum, der mit flüssigem Metall unter Druck ausgefüllt wird.
Nachdem die Form abgekühlt ist, wird der Guss vorsichtig aus
der umgebenden Masse herausgelöst, der Gusskanal abgetrennt und es beginnt der aufwendige Vorgang der Ausarbeitung der Details mit feinen Fräsen. Das Schleifen und
Polieren der Oberfläche schließt sich an, das Urmodell ist fertig. Für die weiteren Güsse, die in Silber oder Gold ausgeführt werden, wird nun ein Gummimodell
erstellt, das als Volage für die zum Guss benötigten Wachsmodelle dient. Das alles kann je nach Menge der Details mehrere Tage in Anspruch nehmen.
Höchste
Detailtreue bei qualitativ hochwertiger Verarbeitung und sehr gutem Preis/Leistungsverhältnis ist die Devise des Schmuckdesigners Stefan Wiesmeyer, der sich unter
anderem als Sponsor des Apnoe-Sportlers Benjamin Franz betätigt und für die deutsche Apnoe-Nationalmannschaft eine eigene
Walfluke kreierte. Aus seiner Hand eine individuell angefertigte Arbeit zu bekommen, ein Unikat, das jeder bewundert, ist natürlich auch eine Spezialität des
Designers. Die Preise bewegen sich für fertige Modelle, je nach Grösse und Material, Silber 925 , Silber vergoldet oder Gold 585, in Bereichen zwischen € 75 und
€ 270, legen wir für dieses Beispiel die unten abgebildete Krake zugrunde.
Auswahl verschiedener Schmuckstücke
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