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Nach der erfolgreichen Geräteflosse VOLO stellte Mares im Herbst 2002 eine neue Fußteilflosse für gehobene Ansprüche vor, die VOLO RACE.
In ihr sind alle Patente der VOLO umgesetzt, zuzüglich einem orthopädisch geformten Fußteil. Leicht und schnell soll diese Flosse sein, UnterWasserWelt setzte sie in
den strömungsreichen Tauchgebieten der Malediven ein.
Obwohl das Tauchgepäck bei vielen Fluglinien nicht extra bezahlt werden muss, setzen immer mehr
Taucher auf die Gewichtsreduzierung ihrer Ausrüstung speziell beim Urlaub in den Tropen. Doch hier nur auf billige Schwimmbadflossen zu wechseln um ein paar Gramm zu
sparen, statt ein modernes Produkt anzuschaffen, das die Vorzüge einer Hightech – Geräteflosse bietet, wäre also der falsche Weg. Mit der VOLO RACE hat Mares
eine vollwertige Geräte- und Schnorchelflosse konzipiert, die ohne Kompromisse eingehen zu müssen, den Anforderungen von anspruchsvollen Tauchgangprofilen, auch bei
ordentlicher Strömung, gerecht wird. Ein Paar VOLO RACE im Tauchgepäck wiegt nicht mehr als 1668 g (Größe 45), lässt man die Füßlinge zuhause, dann hat
man schnell über 1000 g im Vergleich zu Fußteilflossen eingespart und weitere Gewichtsersparnis addiert sich, ist man sonst mit zwei Paar Flossen, fürs Schnorcheln und
Gerätetauchen, angereist. Aber weniger Gewicht macht sich auch am Fuß selbst bemerkbar, daraus resultieren geringere Ermüdung, bei Bedarf größere Geschwindigkeit
und natürlich geringere Anfälligkeit für Verkrampfungen. Das orthopädisch ausgelegte Fußteil (Material: Weiches Thermoplastgummi), das nicht gerade sondern leicht
angewinkelt am Flossenblatt angesetzt ist, unterstützt den ermüdungsfreien Tragekomfort. Zwei der bemerkenswertesten Patente, die die VOLO und VOLO RACE
unverwechselbar machen sind das OPB (optimale Durchbiegung des Flossenblatts, erkennbar an den beiden seitlichen Öffnungen und ermöglicht durch eine Art Scharnier, die
das Abbiegen des Blatts ohne erhöhte mechanische Belastung zulässt) und das Channel – Thrust – System, das das Wasser optimiert über das Flossenblatt zur
Flossenspitze leitet.
Einsatz
Wie üblich nach einem langen Flug wird das Hausriff zunächst schnorchelnd inspiziert. Bereits hier fällt subjektiv
auf, wie leicht und ermüdungsfrei die Flosse zu tragen ist. Die Fortbewegung an der Oberfläche entspricht einem mühelosen Gleiten, beim Abtauchen entwickelt sie
spontan großen Schub ohne besondere Anstrengung. Man ist fast verleitet anzunehmen, dass die Charakteristik der VOLO RACE nur unter den Bedingungen des Schnorchelns
voll zum Tragen kommen könnte. Doch die ersten Gerätetauchgänge überzeugen spontan, denn auch unter den veränderten Bedingungen – größere Masse muss bewegt
werden und als Fotograf oder Filmer ist man schnell einmal gefordert einen Spurt einzulegen, damit ein bewegtes Motiv ideal ins Bild gesetzt werden kann –
hinterlässt die Flosse einen sehr guten Eindruck. Auch das Manövrieren auf engem Raum, wieder für Fotografen und Filmer ein wichtiger Aspekt, gelingt spielend. Das
Flossenblatt reagiert in der vertikalen Bewegung gradlinig und neigt nicht zum Verdrehen. Ist ein größerer Schub notwendig, beispielsweise bedingt durch eine deutliche
Strömung, so kommen weniger trainierte Taucher oder auch Frauen mit der RACE besser zurecht als mit technisch einfacher ausgelegten Modellen. Zu keinem Zeitpunkt
wurde eine klassische Fußteilflosse vermisst.
Fazit
Nicht nur um Gewicht zu sparen, ist die VOLO RACE ein empfehlenswertes Produkt. Wer weniger
Kraft beim Tauchen aufwenden muss, benötigt weniger Luft und kann so entsprechend länger den Zauber der tropischen Meere – mit Gerät oder schnorchelnd - auf
sich wirken lassen. Also wird es Zeit von der einfachen Schwimmbadflosse Abschied zu nehmen.
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