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Irgendwie kommt das Format, die Aufmachung des Korallenführers Indopazik bekannt vor und tatsächlich, auch wenn sein Name erst im
„Kleindgedruckten“ erscheint, Helmut Debelius hat mit seinem IKAN Unterwasserarchiv bei Layout und Lektorat die Verantwortung für dieses im Kosmos – Verlag
produzierten Bestimmungsbuch. Als Autoren zeichnen Harry Erhardt und Daniel Knop.
Beide Autoren haben bereits mit einer Reihe von Buchveröffentlichungen zu
Themen der Lebensformen unter Wasser und der Aquaristik ihre Kompetenz bewiesen. Der promovierte Zoologe Dr. Harry Erhardt taucht und fotografiert seit 1963. Er fand
bei einem mehrjährigen Aufenthalt in Kolumbien seine besondere Passion für Korallen. Seit seinem Ruhestand 1998 widmet er sich verstärkt Tauchreisen und der
UW-Fotografie, was sein Diaarchiv auf mittlerweile über 30.000 Motive anwachsen ließ. Eine große Zahl von Fotos in diesem Korallenführer wurde von ihm eingebracht.
Daniel Knop veröffentlichte als Fachjournalist eine Vielzahl von Artikeln und 15 Bücher zu Themen der Meeresaquaristik und Meeresbiologie. Er ist zudem Chefredakteur
der Zeitschrift „Koralle“. An Bildmaterial wurde nicht gespart über 880 farbige Abbildungen sind auf die 305 Inhaltsseiten verteilt. Dazu gesellen sich noch
eine Reihe von Grafiken. Eine umfassende Einleitung bereitet den Leser oder Nutzer dieses Bestimmungsbuches auf die Welt der Korallen vor. Dann geht es in einzelne
Bereiche unterteilt, von den Nesseltieren angefangen über Röhrenkorallen, Leder- und Weichkorallen, Blaue Korallen, Seefedern, Sechsstrahlige Korallen, Anemonen,
Krustenanemonen, Zylinderrosen, Schwarze Korallen, Hydratiere zu den Feuerkorallen. Zu unterschiedlichen Lebensformen sind interessante Artikel eingeflochten, die
noch weiter für die Thematik sensibilisieren. Die Bildgestaltung ist in erster Linie auf die biologisch korrekte Abbildung ausgerichtet, damit ein größtmöglicher
Wiedererkennungseffekt gewährleistet ist. Zu den Bildautoren zählt unter anderem auch Helmut Debelius selbst, der auf ein weltweit produziertes eigenes Archiv
zurückgreifen kann. Bei den bildbegleitenden Texten wünscht man sich eine Untergliederung im Textfluss, damit die einzelnen charakteristischen Merkmale schneller
erfasst werden können, was bei der Suche nach bestimmten Arten und den Ausschluss von Verwechslungen vereinfachen würde. Vielfach ist die Fontgröße
lesebrillenpflichtig, da man möglichst viele Abbildungen auf den einzelnen Seiten zu platzieren versuchte. Alles in allem ist der Korallenführer Indopazifik wieder
ein „echter Debelius“, auch wenn zuvorderst zwei andere Autorennamen genannt sind.
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