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Grundsteinlegung im Sea Life München: Oberbürgermeister Christian Ude und Olympiaparkchef Spronk packten mit an
Am
Donnerstag um 13.30 Uhr fand die Grundsteinlegung an der Baustelle des Sea Life München statt. Gemeinsam vollzogen Oberbürgermeister Ude, Olympiaparkchef Spronk
und Merlin Entertainments Vorstandsmitglied Mock die traditionelle Zeremonie. Bereits zu Ostern 2006 soll das knapp 2.200 qm große und rund 10,5 Millionen Euro
teure Süß- und Meerwasseraquarium im Münchner Olympiapark seine Pforten öffnen. Die Besucher werden im Sea Life München dem Weg des Wassers von der Isar über die Donau
bis zum Schwarzen Meer und Mittelmeer folgen. Auf zwei Stockwerken erleben sie nicht nur die Faszination der heimischen und mediterranen Unterwasserwelt, sondern
erhalten auch einen umfassenden Einblick in die ver-schiedenen Ökosysteme. „Hailight“ des Sea Life Mün-chen, dem neunten deutschen Sea Life Aquarium, wird das
400.000 Liter fassende Mittelmeerbecken mit Unterwassertunnel sein. Oberbürgermeister Ude übernahm persönlich die traditionelle Zeremonie der Grundsteinlegung. In
seinen Grußworten wünschte er den Betreibern von Merlin Entertainments einen reibungslosen Bauablauf und würdigte das zukünftige Sea Life als wichtigen Baustein bei
der strategischen Weiterentwicklung des Olympiaparks. Johannes Mock, im Vorstand vom Sea Life- Betreiber Merlin Entertainments für neue Projekte zuständig, bedankte
sich für die hervorragende Zusammenarbeit mit der Stadt und dem Olympiapark. Wilfrid Spronk, Chef des Olympiaparks: „Wir heißen das Sea Life Aquarium herzlich
willkommen. Wir sind sicher, dass die Ansiedlung dieser neuen Attraktion nicht nur eine Bereicherung für den Olympiapark, sondern für die gesamte Region ist.“
Sea Life Aquarien bieten spannende und lehrreiche Unterhaltung für die ganze Familie
Ein Sea Life Centre hat mit einem herkömmlichen Aquarium soviel
gemeinsam wie ein Wal mit einem Goldfisch. Statt karg gestalteter Becken hinter rechteckigen Glasscheiben gehen die Besucher der Sea Life Centre auf eine lehrreiche
und spannende Reise in die Unterwasserwelt der heimischen Meere.
„Durch Begeisterung für die heimischen Meere den Wunsch nach Erhaltung und Schutz zu
wecken“, so lau-tet der Gedanke hinter dem einzigartigen Konzept. Sea Life verfolgt also nicht nur das Ziel, gute Unterhaltung zu bieten, sondern auch
Sensibilität für die bedrohten Ökosysteme der heimischen Flüsse und Meere zu wecken. Sonderausstellungen in Kooperation mit den Umweltschutzorganisationen Greenpeace
und WDCS (Whale and Dolphin Conservation Society), bei denen interessierte Besucher selbst aktiv werden können, nehmen zusätzlich Bezug zu aktuellen Umweltthemen
wie Fischsterben, globale Erwärmung oder Überfischung der Meere. Dementsprechend sind keine exotischen oder vom Aussterben bedrohten Tiere und Meeressäuger zu sehen,
die in Gefangenschaft nicht artgerecht zu halten sind. Die Besucher erhalten einen umfassenden Einblick in die komplexen Lebensräume der heimischen Gewässer, der Nord-
und Ostsee und des Atlantiks. Alle gezeigten Lebewesen stammen aus der unternehmenseigenen Aufzuchtsstation in Südengland und sind keine Wildfänge.
Einzige
Ausnahme von der Regel bildet der weltweit einzigartige AquaDom, der an das Sea Life Berlin angrenzt und Teil einer gemeinsamen Aquarienwelt ist. Im Inneren des 25
Meter hohen zylindrischen Aquariums schwebt der Besucher in einem gläsernen, doppelstöckigen Aufzug vorbei an farbenprächtigen Rifflandschaften durch das größte
freistehende Aquarium der Welt mitten durch exotische Fischschwärme.
Eine weitere Einzigartigkeit, die dem weltweit größten Aquariennetzwerk angehört, ist das
mobile Konzept von Sea Life aktuell. Nachdem es 2002 in Dortmund erstmalig aufgebaut wurde, ist es nach der geplanten Aufenthaltsdauer von zwei Jahren in 2004 nach
Dresden umgezogen. Dort wird es den Bewohnern der sächsischen Landeshauptstadt in den kommenden drei Jahren die Wunderwelt der heimischen Gewässer näher bringen.
Das Konzept
Pro Standort wird eine Vielzahl verschiedener komplet-ter Lebensräume präsentiert. Die 30 bis 40 liebevoll gestalteten Becken sind vom
hüfthohen Rochenbecken bis zum säulenartigen Standaquarium mit Mikroskopeffekt in Form und Design äußerst unterschiedlich. Vorbei sind die Zeiten aufgereihter und
quadratischer Becken. Die Bassins verschmelzen in allen erdenklichen Formen mit der räumlichen Gestaltung und Dekoration. Der Besucher erkundet z.B. das maritime Leben
rund um einen Pier oder taucht zu einem Schiffswrack. Die Ausstellungen starten an den Flussquellen oder am Strand und führen in immer tiefere Gewässer. Von Abschnitt
zu Abschnitt versinkt man weiter in die Unterwasserwelt.
Insgesamt beherbergen die Sea Life Centre zwischen 3.000 und 20.000 Fische und andere Meerestiere aus
60 bis 100 Arten - von Seepferdchen über Krebse, Ro-chen, bis zu den Haien. Mittelpunkt einer jeden Anlage bildet das zwischen 250.000 und 1.5 Mio. Litern fassen-de
Tiefseebecken, durch das ein Glastunnel führt. Wie Taucher können die Besucher die majestätisch durch das Becken schwebenden Meeresbewohner aus nächster Nähe
beobachten. An anderer Stelle wirken blasen-förmige Fenster wie ein riesiges Mikroskop und bringen auch die kleinsten Aquarien-Bewohner ganz groß raus. Vor riesigen
nach innen gewölbten Panoramafenstern dagegen verschmilzt der Besucher völlig mit der Unter-wasserwelt hinter der Glasscheibe.
Durch Information sensibilisieren
Bei der Vermittlung von Informationen setzt das Sea Life neben Texttafeln und Videos besonders auf persönlichen Kontakt.
Die Sea Life-Mitarbeiter gehen auf die Besucher zu, beantworten alle Fragen und erläutern Zusammenhänge. Ohne erhobenen Zeigefinger wird so die Schönheit, aber auch
die Zerbrechlichkeit der Ökosysteme deutlich. Ein Klassenzimmer für Schulklassen und Unterrichtsmaterialien für Lehrer unterstreichen die umweltpädagogische
Gesamtausrichtung von Sea Life.
Umweltschutz rundum
Ebenso fortschrittlich sind auch die Gebäudekonzepte von Sea Life. Beim Bau der
Aquarien-Anlagen wird auf die Auswahl umweltverträglicher Materialien geachtet. Greenpeace steht hierbei beratend zur Seite. So werden unter anderem nur heimische,
schnell nachwachsende Holzarten verwendet, die Verkabelungen und Fußböden sind PVC-frei, die Klimaanlagen für Gebäude und Aquaristik arbeiten ohne FCKW, etc.
Merlin Entertainments betreibt mit insgesamt 17 Sea Life Centre in acht europäischen Ländern das weltweit größte Netzwerk. Weitere Informationen zu den Sea Life Centre
wie z.B. Eintrittspreise, Öffnungszeiten, Anfahrt usw. finden Sie unter www.sealife.de
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