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Antonio Trives hatte seine Tauchbasis schon eröffnet, als die Filme von Hans Hass erstmals ein Millionenpublikum begeisterten. Obwohl der
Tauchpionier in den letzten Jahren mehr als Professore für Meeresbiolologie in Madrid oder Albacete unterwegs war, schätzten sich die Kunden glücklich, wenn er sie bei
Tauchgängen be- gleitete. Umso größer war die Trauer, als Antonio nach einer schweren Krankheit im Herbst 98 überraschend starb. In diesem Jahr wäre er 60 Jahre alt
geworden. Sein Sohn Toni leitet heute die Tauchbasis.
Am Fuße des Berges Toix, am südlichen Ende von Calpe, liegt der kleine Hafen Puerto Blanco, der im
Besitz der Familie Trives ist. Vorbei am Centro de Salud fährt man einen kurvenreichen Weg bergab. Die enge Straße wird von wunderschönen Villen eingerahmt. Bezaubernd
sind die Gärten, in denen Oleander, Kakteen, Strelitzien oder Bougainvilleas blühen.Die Tauchbasis liegt direkt am Kai. Im Erdgeschoß ist der Tauchshop, das Büro und
die Räume für das Equipment sowie die Flaschenfüllanlage untergebracht. Von der Tauchbasis zum Boot sind es kaum 10 Meter. Parkplätze für die Autos der Kunden sind
genügend vorhanden, sodaß langen Wege und Ausrüstungsschlepperei entfallen.
Über der Tauchbasis befindet sich ein Restaurant. Oft warten dort auch die
Angehörigen des tauchenden Familienmitgliedes auf die Rückkehr des Bootes. Die Basis führt ausschließlich Bootstauchgänge durch. Der Betrieb läuft qanzjährig, wobei
täglich eine Ausfahrt durchgeführt wird. In der Hochsaison steigert sich die Anzahl auf drei Ausfahrten pro Tag. Je nach Jahreszeit trifft man Taucher aus Deutschland
und den Beneluxstaaten an. Sonntags sollte man eventuell auf einen Tauchgang verzichten, weil dann die Basis von Spaniern so überfüllt sein kann, daß besonders auf dem
Boot große Enge herrscht. Allerdings stehen weitere Boote zur Verfügung, die je nach Bedarf eingesetzt werden können. An Bord ist ein Mobiltelefon, mit dem bei
Notfällen sofortige Hilfe angefordert werden kann. Als mir vor einem Tauchgang der Schlauch des Fininieter platzte, wurde mir mit einem Zodiac ein Ersatzschlauch
gebracht. Das nenne ich vorbildlichen Service.
Auf dem Tauchkutter ist Gemütlichkeit angesagt. Sein Weg führt zu den Tauchgebieten rund um den Penon de Ifach,
dem Wahrzeichen der Costa Blanca, oder in südlicher Richtung in den Küstenbereich am Berg Toix. Der Tauchkutter benötigt zum Penon de Ifach nur 20 min. Im Norden des
steil in das Meer abfallenden Berges liegt das Tauchgebiet "Los Arcos', mit einer Tiefe von 6 bis 25 m. Auf dem Grund liegen große schön bewachsene Steine,
zahlreiche Tunnels und Felseinschnitte laden zum Durchtauchen ein. Algen, Krustenanemonen und Schwämme wachsen hier im Überfluß. Dies ist aber kein Tauchplatz, wo
Großfisch angesagt ist.
Anders die Südseite des Penon de Ifach. Die steile fast glatte Felswand fällt auf 20 m ab und geht dann in eine Schräge über, die bei
30 m im Sand endet. Am Meeresboden liegen einige vom Berg abgestürzte Felsbrocken, einigen Großfischen bieten sie ein sicheres zuhause. Zackies, Muränen, große
Oktopusse, manchmal sind auch Mondfische hier anzutreffen und in den Wrackteilen leben Conger. An
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